OptiPrax steht für optimierte Praxisphasen in der Erzieherausbildung. Die Ausbildung erfolgt in Vollzeit. Dabei wechseln sich betreute Praxisphasen und theoretisches Studium (zu je 50%) an der Fachakademie ab.

Die Ausbildung verkürzt sich dadurch von 5 auf 3 Jahre.

Bewerber*innen schließen einen Arbeitsvertrag mit dem Träger einer sozialpädagogischen Einrichtung ab und werden von der Fachakademie für Sozialpädagogik zugelassen.

Grundsätzlich bereitet eine Fachakademie gemäß Art 18 BayEUG durch eine vertiefte berufliche und allgemeine Bildung auf eine gehobene Berufslaufbahn als Erzieher*in vor.

Warum Optiprax?

Die vergütete Ausbildung zur Erzieher*in in optimierten Praxisphasen führt zu einer Verkürzung der Ausbildung auf 3 Jahre und soll dadurch auch für (Fach-) Abiturienten und Abiturientinnen,  Quereinsteiger*innen interessant werden. Ziel ist es  vor allem dem Mangel an pädagogischem Fachpersonal zu begegnen. Die OptiPrax Ausbildung soll eine qualitativ gleichwertige Alternative zur Regelausbildung  schaffen.

Welche formalen Voraussetzungen brauche ich?

  • Fachabitur oder Abitur
  • Nachweis über ein 6wöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

Wie wird die Ausbildung vergütet?  

Die Vergütung für OptiPrax-Auszubildende orientiert sich an der Ausbildungsvergütung der Auszubildenden im öffentlichen Dienst.

Wann habe ich Urlaub?

Die Studierenden in Ausbildung haben einen jährlichen Urlaubsanspruch nach den geltenden gesetzlichen oder tarifvertraglichen Regelungen. Der Jahresurlaub findet in der unterrichtsfreien Zeit statt.

Wie werde ich aufgenommen?

Es bedarf der Zulassung durch die Fachakademie für Sozialpädagogik. Darüber hinaus schließen Sie einen Ausbildungsvertrag mit dem Träger einer sozialpädagogischen Einrichtung ab. Die Fachakademie ist Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Praxisstelle gegebenenfalls behilflich.

Die Liste mit Einrichtungen, die zum Schuljahr 2019/2010 OptiPrax Ausbildungsstellen anbieten:

Welche Perspektiven habe ich?

Als Erzieher/-in warten auf dich in verantwortlicher Position viele sozialpädagogische Arbeitsfelder:

  • Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Kinderhäuser, Horte
  • Kinder- und Jugendwohnheime, Kinderdörfer
  • Tagesstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung
  • Freizeitpädagogische Einrichtungen, Erholungs- und Ferienheime
  • Jugendtreffs
  • Kinderkliniken
  • Einrichtungen der stationären Jugendhilfe
  • Grundschulen
  • Heilpädagogische Einrichtungen

Und wie erwerbe ich danach einen Hochschulabschluss?

Bei Bachelor- und Masterstudiengängen kann die Ausbildung je nach Fachrichtung das Studium um bis zu 4 Semester verkürzen.

Beispiele für aufbauende Studiengänge:

  • Bildung und Erziehung im Kindesalter
  • Management Sozialer Innovationen 
  • Pflege
  • Soziale Arbeit

Teilweise werden aufbauende Studiengänge auch berufsbegleitend angeboten.

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